BenQ MD300: Die nächste Stufe der Maus-Mensch-Interaktion
Seit jeher sind Computermäuse dazu verdammt, dem Nutzer jeden Wunsch von den Fingern abzulesen, den Anweisungen zu folgen und diese an den Rechner weiterzuleiten. Doch damit ist jetzt Schluss: Der Markenhersteller BenQ will die Maus auf eine neue Evolutionsstufe heben: Die MD300 soll neben der Kommunikation von Mensch zu Maus auch die von Maus zu Mensch ermöglichen.
Dazu dienen diverse Mittel der Lebensäußerung wie jede Menge LEDs, ein Lautsprecher und Vibrationsmotoren. So ist die Maus in der Lage, endlich aus dem Schattendasein des für selbstverständlich genommenen Eingabegerätes herauszutreten. Durch die im Lieferumfang enthaltene Software bringt man der MD300 das Sprechen bei. So kann man z.B. bestimmen, ob die Maus beim Eingang einer E-Mail „mip“ oder „mep“ sagen darf. Je nach Wahl schüttelt sich der kleine Köper, blinken die LEDs oder die Maus gibt über den internen Lautsprecher einen Mucks von sich.
Leider sind die neu erworbenen Fähigkeiten der Äußerung nur bei MS Outlook, Skype oder dem Windows Media Player möglich. Auch muss der MD300 das Vertreten eigener Standpunkte und erst recht die Kommunikation auf gleicher Augenhöhe mit dem Nutzer abgesprochen werden. Dennoch hat sie den ersten wichtigen Schritt auf dem Weg der Mäuseemanzipation getan und viele Artgenossen werden es ihr danken. Denn Computermäuse sind nicht alle grau, sie wollen auch gehört, gefühlt und respektiert werden. Die Patenschaft für die putzigen Nager kann für nur 25 € ab Ende Mai übernommen werden.
