Nokia 6212 classic: Kleiner Alltagshelfer dank NFC-Technologie
Mit dem 6212 classic kündigt Nokia ein weiteres Mobiltelefon im klassischen Design an. An sich kein Ereignis von besonderer Bedeutung, wäre da nicht das Kürzel NFC mit im Spiel. Die Near Field Communication Technik wird unseren Alltag enorm erleichtern, indem sie die Interaktion zwischen elektronischen Geräten praktisch automatisiert.
So soll man das 6212 beispielsweise an einen Fahrkartenautomaten halten können und die Karte wird automatisch ohne weiteres Zutun gelöst. Das Prinzip ist so simpel und dabei so genial: Wenn die Funkwellen zweier NFC-Chips kollidieren wird eine bestimmte Funktion aktiviert, abhängig von den an der Kommunikation beteiligten Geräten. Wie beim Fahrkartenautomaten wird auch die Verbindung mit üblicher Handyperipherie wie dem Headset laufen. Wahlweise kann diese Funktion natürlich auch deaktiviert werden, damit man nicht ungewollt Fahrkarten erwirbt.
Außer einer Kommunikationsrevolution bietet der neue Nokia Klassiker Handydurchschnittskost: Eine 2-Megapixel-Kamera, eine Radiofunktion, einen Musik-Player und ein 2-Zoll-Display. Über einen microSD-Steckplatz kann der mickrige interne Speicher von 22 MB auf bis zu 4 GB aufgerüstet werden. Ab dem dritten Quartal 2008 soll für rund 200 Euro der Alltag mit Hilfe des Nokia 6212 classic ein wenig entspannter werden. Übrigens, NFC wird wahrscheinlich im Laufe des Jahres 2008 zur Standardausrüstung jeder Handyneuerscheinung gehören.
